
Aktuelle Informationen:
02.08.2010 - 16:00 Uhr
Folkloretanz im Rosengarten [mehr]
02.09.2010 - 16:00 Uhr
Festveranstaltung zur Verleihung der Emmele Toepfer Spende [mehr]
23.09.2010 - 18:00 Uhr
88. Plattdeutscher Abend - Konzert "Lütt Finkwarder Speeldeel" [mehr]
07.10.2010 - 18:30 Uhr
Kinder-Konzert-Abend der Musik- und Kunstschule Lina Plam, Bremen [mehr]
28.10.2010 - 18:30 Uhr
89. Plattdeutscher Abend zum Jubiläum des 100. Jahrgangs der Zeitschrift "Quickborn" [mehr]
Der Vorläufer der heutigen Carl-Toepfer-Stiftung wurde am 29.02.1936 von den Brüdern Alfred und Ernst Toepfer in Freiburg/Breisgau begründet.
Diese Stiftung verfolgte zu Beginn zwei Zwecke:
Nach dem Tode seines Bruders am 20.10.1941 verlegte Alfred Toepfer den Stiftungssitz 1942 nach Hamburg, wo die Stiftung nach Satzungsänderungen als gemeinnützig anerkannt wurde. Nach der Währungsreform 1948 war die Stiftung mittellos und ihre Arbeit ruhte.
Ab 1962 begann der finanzielle Aufbau der Stiftung durch private Zuwendungen von Alfred Toepfer und seiner Frau Emma Johanna (»Emmele«) Toepfer sowie durch Zuwendungen aus Alfred Toepfers Firmen.
Das Engagement der Carl-Toepfer-Stiftung im Bereich der Denkmalpflege erfolgte auf Anregung des Hamburger Bürgermeisters Herbert Weichmann: Alfred Toepfer baute zwischen 1968 und 1984 die Wohnanlage Peterstraße/Neanderstraße/Hütten. Er restaurierte zunächst das Beyling-Stift von 1751 und rekonstruierte dann Fassaden Althamburger Bürgerhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie hatten sich an anderen Stellen der Neustadt befunden, waren aber inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden. Außerdem wurde das Johannes-Brahms-Museum eingerichtet, das von der Johannes-Brahms-Gesellschaft geführt wird.
Mit dem Bau der Wohnanlage erhielt die Stiftung ihr heutiges Profil, das auch in der Satzungsänderung von 1987 zum Ausdruck kam: Denkmal- und Heimatpflege in Hamburg, Verleihung des Emmele-Johanna-Preises, verbilligter Wohnraum für bedürftige Seniorinnen und Senioren. Ferner wurde ein Stiftungsrat benannt (zunächst: der Stiftungsrat der Schwesterstiftung F.V.S. [heute: Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.] mit Angehörigen der Stifterfamilie). In der Satzung von 1994 entfiel die Unterstützungsklausel für Familienangehörige gänzlich. Der Emmele-Johanna-Preis wurde in der Satzungsänderung von 1997 in »Emmele Toepfer Spende« umbenannt; eine weitere Satzungsänderung ergab sich 2002.
Am 08.10.1993 starb Alfred Toepfer und die Carl-Toepfer-Stiftung wurde alleinige Erbin seines Restvermögens. Die Stiftung wurde nun von einem Stiftungsrat und einem Vorstand geführt.
Im Rahmen der Satzung gab es ab Mitte der neunziger Jahre neue Impulse.
Dazu gehören u. a.:
Nähere Informationen erhalten Sie im Alfred Toepfer Archiv und in den Literaturhinweisen.