Aktuelle Informationen:
30.05.2013 - 18:30 Uhr
"Klavierabend der Klasse von Elena Sukmanova" mit Studentinnen vom Johannes-Brahms-Konservatorium Hamburg [mehr]
04.06.2013 - 19:00 Uhr
"Frei, aber einsam" - Annemarie Aström (Geige) und Dr. Terhi Dostal (Klavier) stellen ihre neue gemeinsame CD vor [mehr]
06.06.2013 - 18:30 Uhr
"Nächte in spanischen Gärten" - die spanische Gitarre und die Symbiose von Folklore und Kunstmusik mit Friedemann Wuttkke [mehr]
13.06.2013 - 16:30 Uhr
"Theater - Musik - Geschichten .... und das alles op Platt!" von Kindern für Kinder und alle neugierigen Erwachsenen [mehr]
Geschichte der Carl-Toepfer-Stiftung
1936: Die Anfänge
Der Vorläufer der heutigen Carl-Toepfer-Stiftung wurde am 29.02.1936 von den Brüdern Alfred und Ernst Toepfer in Freiburg/Breisgau begründet.
Diese Stiftung verfolgte zu Beginn zwei Zwecke:
- einen mildtätigen (Unterstützung der Familienmitglieder der Stammfamilie Carl Toepfers) und
- einen gemeinnützigen.
1942: Verlegung des Stiftungssitzes nach Hamburg
1948: Mittellosigkeit
Nach dem Tode seines Bruders am 20.10.1941 verlegte Alfred Toepfer den Stiftungssitz 1942 nach Hamburg, wo die Stiftung nach Satzungsänderungen als gemeinnützig anerkannt wurde. Nach der Währungsreform 1948 war die Stiftung mittellos und ihre Arbeit ruhte.
Ab 1962: Finanzieller Aufbau
Ab 1962 begann der finanzielle Aufbau der Stiftung durch private Zuwendungen von Alfred Toepfer und seiner Frau Emma Johanna (»Emmele«) Toepfer sowie durch Zuwendungen aus Alfred Toepfers Firmen.
1960er bis 1980er Jahre: Die Wohnanlage Peterstraße/Neanderstraße/Hütten entsteht
Das Engagement der Carl-Toepfer-Stiftung im Bereich der Denkmalpflege erfolgte auf Anregung des Hamburger Bürgermeisters Herbert Weichmann: Alfred Toepfer baute zwischen 1968 und 1984 die Wohnanlage Peterstraße/Neanderstraße/Hütten. Er restaurierte zunächst das Beyling-Stift von 1751 und rekonstruierte dann Fassaden Althamburger Bürgerhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie hatten sich an anderen Stellen der Neustadt befunden, waren aber inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden. Außerdem wurde das Brahms-Museum Hamburg eingerichtet, das von der Johannes-Brahms-Gesellschaft geführt wird.
Ab 1987: Das heutige Profil der Stiftung entsteht
Mit dem Bau der Wohnanlage erhielt die Stiftung ihr heutiges Profil, das auch in der Satzungsänderung von 1987 zum Ausdruck kam: Denkmal- und Heimatpflege in Hamburg, Verleihung des Emmele-Johanna-Preises, verbilligter Wohnraum für bedürftige Seniorinnen und Senioren. Ferner wurde ein Stiftungsrat benannt (zunächst: der Stiftungsrat der Schwesterstiftung F.V.S. [heute: Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.] mit Angehörigen der Stifterfamilie). In der Satzung von 1994 entfiel die Unterstützungsklausel für Familienangehörige gänzlich. Der Emmele-Johanna-Preis wurde in der Satzungsänderung von 1997 in »Emmele Toepfer Spende« umbenannt. Weitere Satzungsänderung ergaben sich 2002 und 2009.
1993: Der Tod des Stifters; neue Initiativen
Am 08.10.1993 starb Alfred Toepfer und die Carl-Toepfer-Stiftung wurde alleinige Erbin seines Restvermögens. Die Stiftung wurde nun von einem Stiftungsrat und einem Vorstand geführt.
Im Rahmen der Satzung gab es ab Mitte der neunziger Jahre neue Impulse.
Dazu gehören u. a.:
- der Aufbau des Alfred Toepfer Archivs, dessen Bestände in der Peterstraße 36 untergebracht waren, bis sie 2011 an die Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv gingen.;
- die vermehrte Durchführung eigener Veranstaltungen im Lichtwarksaal: musikalische Abende, plattdeutsche Lesungen etc.;
- der Aufbau der Niederdeutschen Bibliothek (1996) mit ihren Bibliotheksgesprächen (ab 2000),
- die Verleihung des Fritz-Reuter-Preises (seit 2000),
- aus der Brahmsgedenkstätte wurde mit Unterstützung der Brahmsgesellschaft das Brahms-Museum Hamburg
- die Veranstaltung der Plattdeutschen Buchmesse (seit 1998) mit der
- Verleihung der Auszeichnung »Plattdeutsches Buch des Jahres« (seit 2005),
- die Herausgabe des »Quartier-Kuriers« (seit Dezember 2005).
Nähere Informationen erhalten Sie in den Literaturhinweisen.

