Carl-Toepfer-StiftungCarl-Toepfer-Stiftung
Blick durch die Peterstraße auf die Neanderstraße

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Kinder-Konzert-Abend der Musik- und Kunstschule Lina Plam, Bremen [mehr]

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89. Plattdeutscher Abend zum Jubiläum des 100. Jahrgangs der Zeitschrift "Quickborn" [mehr]

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Plattdeutscher Gottesdienst anläßlich der Eröffnung der 13. Plattdeutschen Buchmesse [mehr]

13.11.2010 - 11:00 Uhr

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Portrait Emmele Toepfer

Kindheit und Jugend: Hamburg, London, Mecklenburg

Emma Johanna Toepfer, geb. Klima, wurde am 28.06.1897 als Tochter eines Hamburger Kaufmanns geboren. Sie besuchte das Lyceum, lebte nach Ende des Ersten Weltkrieges in einer englischen Familie in London und absolvierte dann eine hauswirtschaftliche Ausbildung auf einem mecklenburgischen Gut.

 

Ehefrau und Mutter

Die zukünftigen Eheleute Emma und Alfred lernten sich 1920 auf der Hochzeit von Freunden kennen. Im April 1921 verlobten sie sich, ein Jahr später fand die Hochzeit statt. Das Paar hatte sechs Kinder: Alfred Theodor (1923–1925), Gerda (1925–2000), Helmuth (*1926), Hermann (*1928), Heinrich (*1930) und Lore (*1936).

1928 bezog die Familie ein Wohnhaus in Hamburg-Wohldorf-Ohlstedt.

Helferin in Freud und Leid

Während des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit teilte Emma Johanna (»Emmele«) mit ihrem Mann die Anfeindungen und Vorwürfe, denen er ausgesetzt war:

  • die einjährige Untersuchungshaft 1937/38 mit Verhören auch durch die Gestapo,
  • die fast zweijährige Internierung 1945/47 durch britische Besatzungsbehörden,
  • die Verweisung der Familie aus dem Wohnhaus und
  • Treuhandverwaltung für Stiftungen, Firma, Wohnhaus und Privatvermögen.

Sie war in ihrer fröhlichen und offenen Art eine wichtige Botschafterin für die Firma und Stiftungen ihres Mannes. Emmele begleitete Alfred auf Geschäftsreisen (bis Mitte der siebziger Jahre), unterstützte seine Aktivitäten als Stifter und richtete in Wohldorf Feiern und Zusammenkünfte mit Geschäftspartnern aus.

Tod und Andenken

Sie starb am 29. März 1985. Alfred Toepfer überlebte seine drei Jahre jüngere Frau um achteinhalb Jahre. Um seiner Wertschätzung für sie Ausdruck zu verleihen und ihr ein Denkmal zur Erinnerung zu errichten, stiftete er den Preis, der ihren Namen trägt.

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